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MATERIALKUNDE

TEC-Walkwolle

WARENKUNDE

Für unseren Overall ANU aus TEC-Walkwolle verwenden wir eine hochwertige Wolle, die zu 30% mit einem Polyesterfaden ausgerüstet ist. Die Verwendung synthetischer Fasern macht die Kleidung robuster und elastischer, da eine reine Wollkleidung naturgemäß nicht zu 100% in der Lage ist, die spezifischen Anforderungen von Funktionskleidung im Hinblick auf Isolationsfähigkeit, Feuchtigkeitstransport, Atmungsaktivität, Tragekomfort und Pflegeleichtigkeit zu erfüllen.

Dadurch wird die Wolle, die bis zu 85% aus Luft besteht, in ihrer natürlichen Thermoregulations-Eigenschaft unterstützt. Umgangssprachlich heißt es deshalb, dass Wolle gut „wärmt“, obwohl Wolle selbst eigentlich nur die Wärme des Körpers speichert und das ist gut für die menschliche Haut.

Ihre spiralförmigen Fasern besitzen stufenartig übereinander liegende Schuppen, in deren Zwischenräume sich mikroskopische kleine Luftpolster bilden. Das macht sie einerseits leicht, andererseits lassen die Luftpolster die Luft gut zirkulieren und speichern die Wärme, so dass wir vor Temperaturschwankungen gut geschützt sind.

Da Wolle als Eiweissfaser dem menschlichen Haar gleich, stösst ihre Oberfläche Wasser ab. Im Faser-Inneren kann sie jedoch Wasserdampf aufnehmen - immerhin bis zu 35 Prozent ihres eigenen Gewichtes, ohne dass sie sich feucht anfühlt. Ob von außen durch Regen oder von innen durch unseren Schweiß - Wolle sorgt dafür, dass unsere Haut trocken bleibt und nicht auskühlt. Hinzu kommt, dass sie Schweißgeruch und Schmutz schlecht annimmt und sehr farbbeständig ist.

PILLING (Fusseln)

Das sogenannte Pilling (Fusseln) ist als eine natürliche Eigenschaft von Wolle zu verstehen, die weder eine Qualitätsminderung noch einen Mangel darstellt. Vielmehr ist Pilling ein Indiz für die Naturbelassenheit der Wolle und gehört zum natürlichen Garnverhalten dieses hochwertigen Materials. Der Pilling-Effekt entsteht bei allen Wollprodukten, deren Wollanteil deutlich über dem zur Ausrüstung verwendetem Nebenmaterial liegt.

Ein Kleidungsstück aus Wolle fusselt dann, wenn der Faden der Wolle relativ locker gedreht ist - je lockerer der Faden gedreht ist, um so weicher bleibt das Garn und um so angenehmer lässt sich das Kleidungsstück tragen. Härtere Wollen mit einem stärkeren Wollhaardurchmesser neigen weniger zum Pilling als weiche Wollen. Je weicher eine Wolle ist, je geringer ist ihr Wollhaar-Durchmesser und um so höher die ist Pilling Neigung.

Beim Pilling handelt es sich um herausgefallene Wollstückchen, die sich nach und nach aus dem längeren Garn lösen und an der Oberfläche des Kleidungsstückchen durch Reibung an besonders beanspruchten Stellen kleine Knäuel bilden oder als Fusseln an anderen Kleidungstücken haften bleiben.

Bei jedem schonungsvollem Waschgang spülen sich die lockeren Garnstückchen heraus, so dass irgendwann nur nochlängere Faserstückchen übrig bleiben und das Pilling damit aufhört. Die Knäuelbildung ist ein umumkehrbarer Vorgang und kann nur durch eine zwei- bis dreimalige mechanische Behandlungen mit einem Pillingrasierer oder -kamm (alternativ kann man eine feine Schere benutzen) rückgängig gemacht werden. Erfahrungsgemäß sind danach alle entstandenen Knötchen entfernt und zudem alle losen Härchen gelöst, so dass keine neuen Knötchen mehr entstehen können.

PFLEGE

Damit gerade bei den ersten Waschgängen die herausgespülten Wollstückchen nicht an anderen Kleidungstücken haften bleiben, empfehlen wir ein vorheriges auf links Drehen des Overalls aus TEC-Walkwolle und das Schliessen des Reissverschlusses. Bitte waschen Sie das Kleidungsstück bei 30 Grad im Schonwaschgang mit nur halb gefüllter Trommel und flüssigem handelsüblichen Wollwaschmittel. Wir empfehlen des weiteren, den Overall nur bei niedriger Drehzahl zu schleudern und nicht im Wäschetrockner zu trocknen.

Pflegehinweis - Pflege-Empfehlung

  • im WOLL- / SCHONWASCHGANG (auf kalt stellen - ca. 20 - 30 Grad)
  • auf LINKS drehen
  • REISSVERSCHLUSS schliessen
  • FLÜSSIGES Wollwaschshampoo verwenden
  • KEIN Wäschetrockner
  • Trommel HALB füllen
  • NICHT bzw. bei NIEDRIGER Drehzahl schleudern